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Wanderung

Löwenpfad "Steigen-Tour" - Entlang des schwäbischen Jahrhundertbauwerks

· 9 Bewertungen · Wanderung · Schwäbische Alb
Verantwortlich für diesen Inhalt
Landkreis Göppingen Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Landkreis Göppingen
  • / Löwenpfade - Ganz mein Revier
    Video: Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V.
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    Foto: Landkreis Göppingen
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  • / Ausblick vom Mühltalfelsen auf die kurvenreiche Geislinger Steige
    Foto: Landkreis Göppingen
  • / Ausblick vom Tirolerfelsen
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    Foto: Landkreis Göppingen
m 700 600 500 400 16 14 12 10 8 6 4 2 km Mühlencafé in "Straubs Mehlstube" Mühltalfelsen Tirolerfelsen Ostlandkreuz Ödenturm Ziegelhütte

Der Löwenpfad "Steigen-Tour" in Geislingen an der Steige ist besonders für Eisenbahnliebhaber geeignet und der längste Löwenpfad. Die Überwindung des Albaufstiegs mit der Bahn war für die Ingenieure eine große Herausforderung. Die Strecke wird als die erste und steilste Gebirgsquerung in Kontinentaleuropa bezeichnet. Besonderes Highlight sind die sich immer wieder auftuenden Blicke auf die kurvige und steile Bahnstrecke. Lohnenswert ist ein Besuch der Straub-Mühle, welche mit regionalen Produkten im Mühlenladen und bodenständiger schwäbischer Küche aufwartet.
schwer
17,8 km
5:35 h
425 hm
425 hm

Auf die Spuren des Löwen kann man sich im Landkreis Göppingen begeben: Die Löwenpfade stehen für Wandern mit Qualitätsanspruch und locken mit eindrucksvollen Ausblicken, abwechslungsreichen Naturlandschaften und geheimnisvollen Orten. Fünfzehn Rundwanderwege, zwischen 3 und 17 Kilometer lang, bieten Wanderspaß für fast jeden Geschmack.

Der Löwenpfad "Steigen-Tour" in Geislingen an der Steige ist ein vom Deutschen Wanderverband zertfizierter Rundweg in der Kategorie "kulturerlebnis". Die rund 17,8 Kilometer lange Tour startet am Parkplatz der Jahnhalle (Parkhinweis siehe Anreise, Parken) in der Stadtmitte und widmet sich schwerpunktmäßig der verkehrstechnischen Überwindung des Albaufstiegs. Der Weg verläuft über die imposante Burgruine Helfenstein über den mittelalterlichen Ödenturm immer am Albtrauf entlang Richtung Amstetten bis zur Ziegelhütte, wo man sich schwäbisch-zünftig stärken und den imposanten Ausblick auf die kurvige und steile Bahnstrecke geniessen kann.

Weiter geht es auf einem der ältesten Handelswege der Schwäbischen Alb hinab ins Tal zur Straubmühle, die mit einer großen Auswahl an Mühlenprodukten lockt. Entlang des Flüsschens Rohrach bewegt man sich in dem im Tal befindlichen Naturschutzgebiet bevor es über schmale Pfade wieder steil bergauf geht. Vorbei am Geiselstein mit eindrucksvollen Ausblicken ins Tal geht es weiter bis zum Ostlandkreuz von wo aus man weit in das Filstal hinab bis zum Hohenstaufen blicken kann.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.loewenpfade.de

Autorentipp

Die alte Burgruine Helfenstein über der Stadt ist ein echter Klassiker unter Geislingens Ausflugszielen. Um das Jahr 1100 wurde die Burg als Stammburg der Helfensteiner erbaut. Nach dem Verkauf der Grafschaft an Ulm wurde die Burg zur Festung ausgebaut, bevor sie nach Beschluss des Ulmer Rates im 16. Jhd. abgebrochen wurde. Heute ist die Burgruine vor allem im Sommer ein beliebter Ort zum Chillen und Grillen. Sonnenuntergänge lassen Stadt und Steige bei der Sicht von oben golden strahlen und an Sommerwochenenden lädt die urige Burgschenke zum Verweilen ein.

 

Der Bau der Geislinger Steige war nicht zuletzt deshalb ein schwieriges Unterfangen, weil man die Bahntrasse an vielen Stellen in die Felsen sprengen musste. Eine besondere Herausforderung war der wuchtige Mühltalfelsen, der sogenannte „General“:

Bei der Sprengung Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Bohrlöcher noch von Hand in den Fels getrieben, um 75 Kilogramm Sprengstoff darin zu platzieren. Die Rechnung der Ingenieure ging auf und heute können wir von dort die Postkartenansicht auf die Geislinger Steige genießen.

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
672 m
Tiefster Punkt
453 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Mühlencafé in "Straubs Mehlstube"
Landgasthof Helfenstein
Ziegelhütte
Braustüble "Zum Deutschen Kaiser"
Hotel & Restaurant Krone
Burgschenke Helfenstein
Biergarten im Stadtpark Geislingen

Weitere Infos und Links

Respektvolles Miteinander im Landkreis Göppingen.

Verhaltenskodex:

  • Respektiere Wegsperrungen und die in der Freizeitwegekonzeption entwickelten Ruhezonen.
  • Hinterlasse keine Spuren wie Müll sowie Tierkot, behandle Deinen Weg schonend.
  • Handle vorausschauend und rücksichtsvoll. Passe dein Verhalten der jeweiligen Situation an. Sicherheit geht vor.
  • Respektiere andere Nutzer von Wald und Flur.
  • Nimm Rücksicht auf Tiere und Pflanzen.
  • Plane im Voraus und nutze das Tageslicht. Versuche die Dämmerung am Morgen und am Abend zu meiden.
  • Beachte das Betretungsverbot landwirtschaftlich genutzeter Flächen während der Vegetationszeit.
  • Bleibe auf den bezeichneten Wegen und meide Waldränder, so können sich Wildtiere besser an den Menschen gewöhnen.

 

Mehr Informationen unter http://www.loewenpfade.de/14358789

Start

Parkplatz Jahnhalle in Geislingen an der Steige (454 m)
Koordinaten:
DG
48.617729, 9.838917
GMS
48°37'03.8"N 9°50'20.1"E
UTM
32U 561828 5385301
w3w 
///nachttisch.weiden.prinz

Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Auf dieser anspruchsvollen und abwechslungsreichen Wandertour folgen wir zunächst den Pfaden des schwäbischen Jahrhundertbauwerks "Geislinger Steige" und erfahren Wissenswertes über die Industrialisierung Geislingens auf einem Teil des mit Infotafeln ausgestatteten „Erlebnispfad Geislinger Steige“.

 

Zu Beginn kommen wir an Geislingens beliebtesten Aussichtspunkten Burgruine Helfenstein und dem mittelalterlichen Ödenturm vorbei und genießen den Blick direkt über die historische Altstadt und die Geislinger Steige.

Wo der Erlebnispfad weiter dem Tal folgt, wandern wir ein zweites Mal bergauf zum Albtrauf und dort entlang naturnaher Pfade, und entdecken von der gegenüberliegenden Seite aus neue Perspektiven auf die Geislinger Steige und das Naturschutzgebiet Rohrachtal.

Abschließend erblicken wir vom Ostlandkreuz alle fünf Täler der Stadt und sehen dabei weit ins untere Filstal bis zum Hohenstaufen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit IRE und RB von Stuttgart und Ulm bis Bahnhof Geislingen/Steige. Von dort aus kann man direkt in die Rundwanderung einsteigen oder nach kurzem Fußmarsch den offiziellen Startpunkt der Tour an der Jahnhalle erreichen.

Anfahrt

Die Stadt Geislingen an der Steige erreichen Sie mit dem PKW über die A8, Stuttgart - Ulm, Ausfahrt Mühlhausen (B 466) oder Ausfahrt Merklingen (L 1230) Richtung Geislingen an der Steige.

Alternativ ist eine Anfahrt auch über die B10, Abfahrt in Geislingen an der Steige möglich.

 

Parken

Am Startpunkt "Parkplatz Jahnhalle" gilt folgende Parkregelung:
Sonntags unbegrenzt kostenlos
Mo-Sa: vier Stunden kostenlos (für Wanderzeit zu kurz)

Weitere kostenpflichtige und kostenfreie Parkplätze entlang der Straßen Bahnhofstraße > Helfensteinstraße > Hauptstraße

Koordinaten

DG
48.617729, 9.838917
GMS
48°37'03.8"N 9°50'20.1"E
UTM
32U 561828 5385301
w3w 
///nachttisch.weiden.prinz
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Rutschfestes Schuhwerk wird empfohlen.

 


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,2
(9)
Jürgen Hauke 
22.06.2020 · Community
Eine tolle aussichtsreiche Tour, die von der Beschilderung eine der best ausgeschilderten Touren ist die wir je gewandert sind. Die "Steiger-Tour ist angegeben mit 7.7 km Pfade, 6.6 km Schotterweg, 1.5 Natur und 1.4 Straße. Deswegen kann ich nicht nachvollziehen warum dies als Kriterium für schlechte Bewertung herangezogen wird. Warum sucht man sich die Tour raus, wenn sie mit 6.6km Schotterweg ausgezeichnet ist? Und von langweilig kann keine Rede sein. Die Tour ist sehr abwechslungsreich und es wechselt immer wieder Fauna, Flora und Wege, diese zu durchwandern. Gut, es springt nicht hinter jedem Gebüsch ein Clown hervor :-). Tolle Tour und wir freuen uns schon auf die anderen Löwenpfade !!
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Foto: Jürgen Hauke, Community
Foto: Jürgen Hauke, Community
Foto: Jürgen Hauke, Community
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Ulrich Zellhausen
22.06.2020 · Community
Von der Helfenburg bis zur Ziegelhütte breite geschotterte Forstwege mit wenigen Aussichtspunken (langweilig). Danach neuer asphaltierter Radweg hinunter zur Straubmühle (doof). Ab Wittingerfelsen schmale Waldpfade (siehe Filsgucker) und abwechslungsreicher. Geiselhütte im Sommer Sonntags geöffnet. Keine Empfehlung da 50% breite Forstwege und kaum abwechslungsreich.
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Hans Georg Lauer 
31.05.2020 · Community
Gestern die Filstaler Gucker Tour heute die Steigen Tour. Filsgucker ist besser auch wenn es keine Burg gibt. Allerdings sind wir nur den ersten Teil gelaufen, da der zweite identisch mit dem Gucker ist. Diese Runde ist irgendwie langweilig aber doch okay. Wenn ich wählen müsste dann die Guckerrunde: landschaftlich schöner, schöne Pfade, man hört die Natur, tolle Ausblicke. Das einzige was fehlte Helfenstein Burg
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,8 km
Dauer
5:35h
Aufstieg
425 hm
Abstieg
425 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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